Mit der „Leichten Kavallerie“ Grenzen gesprengt

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Blasorchester Ismaning überzeugte bei Neujahrskonzerten

Einen brillanten Abend mit musikalischen Hochgenüssen konnten die Besucher der beiden Neujahrskonzerte des Blasorchesters Ismaning im jeweils vollbesetzten Saal des Kultur- und Bildungszentrums Seidl-Mühle miterleben. Unter dem Motto „Leichte Kavallerie“ entführten die Musikerinnen und Musiker in vergangene Zeiten des österreichischen Militärs und wagten eine musikalische Reise durch Länder und Jahrhunderte.

Nach der Begrüßung durch 1. Vorstand Klaus Döring bestätigte das Jugendblasorchester – welches wie das große Ensemble unter der bewährten Leitung von Markus Walter steht – einmal mehr seinen hohen Leistungsstand und verzauberte das Publikum mit flotten, differenziert und dynamisch gespielten Melodien. Dabei verstand es der musikalische Leiter die Register stets zu Höchstleistungen anzuspornen.

Stimmungsvolle Bilder

Mit dem majestätisch anmutenden Konzertmarsch „Schneidig vor“, der zahlreiche Bläsereinwürfe und harmonisch agierende Holzbläser hervorbrachte, begeisterte das Blasorchester gleich zu Beginn seine Zuhörer. Vor der Pause intonierte das Orchester die „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé und stellte sich damit der wohl größten Herausforderung seines 33-jährigen Bestehens mit Bravour. Der flotte musikalische Ritt wurde, wie auch die anderen Musikstücke des Abends, mit den passenden, an die Wand projizierten Bildern untermalt. Den Gästen wurde damit ein unterhaltsames wie auch stimmungsvolles Konzert geboten.

Unterhaltungsmusik mal anders

Ein sichtlich stolzer musikalischer Leiter Markus Walter bemerkte nach dem Konzert zu dem Stück: „Mit der leichten Kavallerie sind wir über unsere Grenzen hinaus gegangen.“
Im zweiten Teil des Konzertabends kam ein bunter musikalischer Blumenstrauß zu Gehör. So standen die beiden hervorragend intonierten Unterhaltungspolkas „Bahn frei“ von Eduard Strauß sowie „Vergnügungszug“ von Johann Strauß auf dem Programm. Der klassische Walzer „An der schönen grünen Narenta“ (Karl Komzack) entführte die Besucher musikalisch in die Herzegowina und beeindruckte durch die imposante Klangfülle. Am Ende eines mitreißenden und festlichen Neujahrskonzertabends erklangen nach tosenden Beifallsbekundungen die beiden Zugaben „Die Schlittschuhläufer“ sowie der traditionelle und feinfühlig akzentuierte Schlussmarsch „Mein Heimatland“. Durch das Programm führte auf seine unverwechselbare Art und Weise Conferencier Tobias Hohenstein.
Nach dem stimmungsvollen Start in das neue Jahr stehen für das Blasorchester bereits die Vorbereitungen für die Sommerserenade am Samstag, 22. Juli an.
Über neue Mitstreiter freut sich das ambitionierte Orchester natürlich immer. Interessenten informieren sich unter www.blasorchester-ismaning.de oder per E-Mail unter vorstand@bloris.de.

Franz Behringer

Zu den Fotos.

Neujahrskonzerte 2017

Bild: intern

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