Die Register

ROT = Dirigent
GELB = Holzblasinstrumente
BLAU = Blechblasinstrumente
GRÜN = Schlagzeug

Markus A. WalterMarkus A. Walter
Seit September 2004 ist Markus Walter unser Dirigent.

Der Dirigent erarbeitet mit den Orchestermusikern das Werk und bringt es zur Aufführung. Hierzu übernimmt er insbesondere folgende Aufgaben:

  • Technische und künstlerische Koordination der mitwirkenden Musiker: Beim Dirigieren gibt er die für die Musiker verbindlichen Tempi an und gestaltet den musikalischen Ausdruck.
  • Interpretatorische Gestaltungshoheit: Nach dem Konzept des Dirigenten soll das Werk erarbeitet und aufgeführt werden.
  • Musikauswahl und Bestimmung des Repertoires. Als Künstlerischer Leiter übernimmt er die Stückauswahl und ist für den Ablauf des Übungs- bzw. Probenbetriebes verantwortlich. Bei kleineren Orchestern übernimmt der Dirigent oft auch die Planung der Auftritte des Orchester bzw. wird entsprechend mit einbezogen (Stichwort: Akustik des Spielortes, evtl. benötigte Tontechnik um ein optimales Klangbild zu erreichen, usw.).
Um 1750 verdrängte sie die Blockflöte und wurde ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument.
Obwohl sie heutzutage meistens aus Metall hergestellt wird, zählt die Querflöte nicht zu den Blech-, sondern zu den Holzblasinstrumenten.
Heute sind fast alle modernen Flöten sogenannte "Böhmflöten" mit einem chromatischen Klappensystem. Dieses System wurde auch auf andere Holzblasinstrumente (zum Beispiel die Klarinette) übertragen.
Wichtigstes Mitglied der Familie ist die Große Flöte (in C). Die Kleine oder Piccolo-Flöte klingt eine Oktave höher als die Große Flöte. Im Orchester sind die Flöten mit ihrem hohen, durchdringenden Ton meist sehr deutlich zu hören.
Querflöten(v.l.) Julia Krause, Eva Graf, Johanna Kirchhof, Michaela Wiesböck
Nicht auf dem Foto: Chiara Scarpa
Die Klarinette ist ein Musikinstrument aus der Familie der Holzblasinstrumente.
Ihr Mundstück ist, wie beim Saxofon, mit einem einfachem Rohrblatt ausgestattet. Am Ober- und Unterstück befinden sich die Tonlöcher und Klappen. Etwa in der Mitte ist ein kleiner Griff angebracht, mit dem das Instrument, auf den rechten Daumen gestützt, beim spielen gehalten wird.
Entwickelt wurde das Instrument um 1700 von dem deutschen Instrumentenbauer Denner. Die Klarinettenfamilie hat eine ganze Reihe von Mitgliedern, deren Klang von hoch durchdringend bis dunkel und weich reicht.
Klarinetten(v.l. hinten) Sebastian Strasser, Helena Döring, Lucia Ernst, Franz Hofmeister
(v.l. vorne) Alexandra Vetter, Hanns Reiter (spielt leider nicht mehr mit)
Nicht auf dem Foto: Alexander Miedl
Namensgeber und Erfinder ist der Belgier Adolph Sax.
Der Ton entsteht beim Saxofon durch ein einzelnes schwingendes Rohrblatt (wie z. B. auch bei der Klarinette). Deswegen zählt das Saxofon zu den Holzblasinstrumenten und nicht, wie sich aufgrund des Materials vermuten ließe, zu den Blechblasinstrumenten.
Beim Spielen wird das Instrument meist an einem Tragriemen befestigt, den sich der Spieler um den Hals hängt.
Es gibt insgesamt 8 verschiedene Größen, von Sopranino bis zum Subkontrabass. Am häufigsten in Gebrauch sind jedoch Alt- und Tenorsaxofone.
Saxofone(Damen v.l.) Laura Schneider, Elisabeth Widmann, Lisa Marie Glasner (spielt leider nicht mehr mit), Susanne Meier (Fagott, spielt leider nicht mehr mit)
(Mitte) Manuel Strasser
Nicht auf dem Foto: Johann Müller
Sowohl Trompete als auch das Flügelhorn gehören zu den hohen Blechblasinstrumenten.
Beide werden im Normalfall mit der linken Hand festgehalten - Ringfinger, Mittelfinger und Zeigefinger der rechten Hand betätigen die Ventildrücker.
Von der Lage her ist das Flügelhorn im Klang deutlich weicher als die Trompete, die eher strahlende, volle Töne hervorbringt.
Trompeten / Flügelhörner(v.l. hinten) Anthea Jaitner, Julia Fritz, Maria Fraunberger
(v.l. vorne) Manuel Gerhard, Jan Gumprecht
Nicht auf dem Foto: Lukas Foss, Simone Rothmiller, Adrian Neu, Alexander Glasner, Sören Merting
Das Tenorhorn ist ein weit mensuriertes Blechblasinstrument mit drei oder vier Ventilen. Es wird mit einem Kesselmundstück gespielt und gehört zur Familie der Bügelhörner.
Das Tenorhorn weist eine konische Mensur auf, die jedoch enger ist als die des Baritonhorns (das etwa gleich lang ist), weshalb sich demgegenüber auf dem Tenorhorn höhere Naturtöne leichter erzeugen lassen. Sein Ton wird im Verhältnis zum Bariton in hohen Lagen als klanglich härter und schärfer empfunden.
Tenorhörner(v.l.) Alois Wiesböck, Brigitte Kienast
Nicht auf dem Foto: Philipp Rothmiller, Olaf Kübler
Das Baritonhorn, oft abgekürzt nur als Bariton bezeichnet, ist ein Blechblasinstrument mit 4 oder 3 Ventilen, sehr ähnlich dem Tenorhorn, es ist jedoch weitmensurierter gebaut. Weiterhin klingt das Bariton etwas weicher und in den tiefen Lagen voller.
Die Tenorhornstimme wird im Violinschlüssel notiert, während die Stimmen für das Baritonorn oft auch im Bassschlüssel geschrieben werden.
Meist spielt es wichtige Melodien oder Nebenmelodien.
Die Posaune ist ein tiefes Blechblasinstrument, das aufgrund seiner weitgehend zylindrischen Bohrung zu den Trompeteninstrumenten zählt.
Die Posaune besteht aus einem S-förmig gebogenen zylindrischen Rohr, in das an einem Ende ein Mundstück eingesetzt wird und das sich am anderen Ende zum Schalltrichter öffnet.
Unter einer Posaune versteht man im Allgemeinen eine Zugposaune. Der Zug dient der Tonhöhenänderung, da durch Hinausschieben die Luftsäule verlängert wird. Die Posaune besitzt in der Regel sieben Zugpositionen, die sich jeweils um einen Halbton unterscheiden. Der Zug kann stufenlos verschoben werden, sodass die Posaune als einziges Blechblasinstrument von einer Tonhöhe zu einer anderen "gleiten" kann.
Posaunen(v.l.) Tom Wegner (spielt leider nicht mehr mit), Alois Wiesböck, Maria Strasser, Georg Kressirer, Tobias Hohenstein
Nicht auf dem Foto: Philipp Rothmiller
Die Tuba ist das tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente und besitzt in der Regel drei bis vier Ventile.
Im Sitzen ruht die Tuba auf den Oberschenkeln des Bläsers, bei kleineren Tubisten mit besonders großen Instrumenten auch auf dem Stuhl selbst. Zum Spiel im Stand ist ein spezieller Ständer, ein Schultergurt oder ein Tubagürtel erforderlich. Der Trichter weist in der Regel nach oben und meist leicht nach links bei Ausführung mit Drehventilen bzw. nach rechts bei Ausführung mit Périnet-Ventilen (vom Spieler aus gesehen). Die Finger der rechten Hand liegen auf den Ventilen, mit der linken Hand wird das Instrument gestützt.
Tuba(v.l.) Manfred Strasser, Heinrich Schmid, Tobias Hohenstein
Das Schlagzeug ist das Rhythmusinstrument. Es erzielt seine Wirkung nicht nur aus der Vermischung rhythmischer Muster, sondern auch aus der Ton- und Klangqualität der Schlaginstrumente, auf denen sie ausgeführt werden. Die Bandbreite reicht von Holzstäbchen über Triangel und Kuhglocke bis zur großen Trommel.
Zum hier abgebildeten Schlagzeug, was unserem im Aufbau ähnelt, gehören die Große Trommel, die Kleine Trommel, zwei Hänge-Toms, ein Stand-Tom, die Hi-Hat, ein Crash-Becken (rechts) und ein Ride-Becken (links).
Schlagzeug(v.l.) Tobias Hohenstein, Severin Bauer
Nicht auf dem Foto: Franz Behringer