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Am Samstag, dem 5. Mai, gab das Blasorchester Ismaning, kurz BLORIS, sein
Frühjahrskonzert im Bürgersaal Ismaning. Den Anfang machte das Jugendorchester. Mit der Unterstützung von einigen Erwachsenen spielten die Jugendlichen auf, die derzeit beim Verein in Ausbildung sind. Dazu gehören die Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse der Realschule. Diese Klasse wird geleitet vom Dirigenten und künstlerischen Leiter des Blasorchesters Markus Walter.
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| Zur Überraschung des Publikums marschierten die Musikerinnen und Musiker
aus dem Hintergrund ein. Sie spielten dabei jedoch keinen traditionellen
Marsch sondern ließen mit flottem südamerikanischen Sound „Tequila“ von
Chuck Rio erklingen. Auch das weitere Programm war dem Durchschnittsalter der Musikanten angepasst. Es erklangen überwiegend flotte Bearbeitungen von bekannten Melodien wie „Hello Dolly“ oder „Y.M.C.A.“ und Werke des bekannten Komponisten Jacob de Haan. Dieser 1959 in den Niederlanden geborene Musiker schreibt moderne Stücke und Sinfonien für Blasorchester in allen Schwierigkeitsgraden.
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| Nach einer kurzen
Umbaupause betraten die „Großen“ die Bühne. Auch hier ist Markus Walter der
Chef und er hat seine Musikerinnen und Musiker gut „im Griff“. Mit einem knackigen Trompetensignal ging es los. Der Kenner hörte es sofort: Der „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik. Ohne Übertreibung kann man sagen, dass es sich um einen der schönsten Märsche handelt, die ein Blasorchester für seine Gäste und Freunde intonieren kann. Wer jetzt mit weiteren Märschen und Polkas rechnete – es spielt ja ein Blasorcherster – war sicher überrascht. Es erklangen moderne Melodien und fast alle so bekannt, dass so mancher Zuhörer leise mitgesummt hat. Vertreten waren Frank Sinatra, die Beatles, Udo Jürgens, die Bluesbrothers. Dazu „Hard to say I’m sorry“ von David Foster, das durch zwei vollkommen unterschiedliche Teile große Anforderungen an Dirigent und Orchester stellt. Sie wurden gemeistert! Etwas ruhiger zu ging es bei „Love and Marriage“, das als Titelmelodie der amerikanischen Fernsehserie „Eine schrecklich nette Familie“ bekannt ist. Mit L’Amistat wurde es spanisch. Es erklang ein typischer Pasodoble, der speziell für ein spanisches Blasorchester geschrieben wurde.
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| Der Beifall
zeigte, dass Markus Walter mit seiner Programmauswahl genau richtig lag. Da konnte die Zugabe nicht ausbleiben. Diese begann mit einer Überraschung, denn in den Reihen des Jugendorchesters gab es ein Geburtstagskind. 9 Jahre alt wurde der talentierte Posaunist Tommi Frank. Da war natürlich ein Geburtstagsständchen fällig. Dieses wurde ihm im Tangorhythmus dargeboten. Zum Konzertabschluss traten alle aktiven Musiker auf die Bühne und spielten und sangen gemeinsam "I will survive". Bei sovielen begeisterten Nachwuchsmusikerinnen und Musikern unter der Leitung des engagierten Dirigenten kann dem Blasorchester eine erfolgreiche Zukunft vorhergesagt werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich bei den nächsten Möglichkeiten mehr Zuhörer von der guten Leistung überzeugen werden. (Autor: Jörg Bruch)
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